Training beginnt beim Menschen
Gutes Training oder auch das harmonische Zusammenleben mit Hunden beginnt beim Menschen. Wenn du wirklich gut trainieren möchtest, dann kommt der Moment, wo du dich mit dir und deiner inneren Haltung, deinen Bildern im Kopf und deinen Glaubenssätzen auseinandersetzen solltest.
Die negativen Gedanken im Kopf
Beispiel: Du bist mit deinem Hund unterwegs und ein anderer Hund erscheint in der Ferne, plötzlich schiesst dir durch den Kopf: " Das wird sicher wieder peinlich, wenn der Hund jetzt eskaliert!" - Sofort ist man angespannt, nervös und unsicher. Schließlich wurde einem ja schon von klein auf gesagt: "Was sollen da die anderen nur denken".
Und natürlich kommt es dann so wie es kommen muss - der Hund eskaliert.
Deine Körperhaltung
Wie wirkt deine Körperhaltung auf deinen Hund? Hast du dir darüber schonmal Gedanken gemacht? Hunde sind Meister im beobachten und das den ganzen Tag lang. Sie können vieles an unserer Körperhaltung und Mimik ablesen, wie unsere Emotionen, außedem können sie Rückschlüsse über unsere Gedanken machen.
Achte einmal bewusst darauf, was mit dir passiert, wenn du beim Spaziergang mit deinem Hund bewusst auf deinen Körper achtest? Wenn du bewusst versuchst den Untergrund zu spüren, auf deine einzelnen Bewegungen und deine Atmung achtest? Bewusst die Sonne und den Wind auf deiner Haut spürst? Deine Schultern straffst? Wie reagiert dein Hund darauf? Du wirst merken, dass sich das mit deinen negativen Gedanken nicht vereinbaren lässt.
Dein Hund wird sicher positiv darauf reagieren, mach dir das zu Nutze!
Innere Bilder und Glaubenssätze
Jeder von uns hat sie, die inneren Bilder und Glaubenssätze, die wir schon seit Kindheitstagen mit uns mittragen. Schwierig für uns wird es, wenn sie uns behindern und einschränken. Zb "Was sollen die anderen von mir denken", "Dinge die man beginnt muss man auch zu Ende führen", ect.
Doch so machen diese Sätze keinen Sinn, meist hindern sie uns nur daran uns weiterzuentwickeln.
Anstatt zu denken, "Der Hund kommt jetzt in so einer Situation sowieso nicht, wenn ich ihn rufe", sag dir einen neuen positiven Glaubenssatz wie: "Wir haben jetzt den Rückruf so toll geübt, er wird jetzt mit Freude kommen", dabei gilt es auch das richtige Bild dazu im Kopf zu haben, stell dir vor wie freudig er angerannt kommt!
Sätze die "nein", "kann nicht", "nie", enthalten, versuche umzuformulieren!!! Oder erst gar nicht zu verwenden.
In diesem Sinne denkt an die Macht eurer Gedanken und nehmt euch selbst nicht zu ernst!
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