Aggression gegen Hunde

Veröffentlicht am 28. Dezember 2025 um 13:15

Warum, Wieso, Weshalb? Wie gehe ich es an?

Wie äußert sich dieses Verhalten?

 

Durch Knurren, Bellen, Zerren an der Leine, aufgestelltes Nacken- und oder Rückenfell.

 

Welche Gründe gibt es dafür?

 

  • Der Hund hat mit anderen Hunden negative Erfahrungen gemacht, vielleicht wurde er gemobbt, niedergerannt oder auch gebissen. Eventuell wurde ihm in solchen Situationen nie geholfen. Daher ist Angriff für ihn die beste Verteidigung.
  • Oftmals sind auch körperliche Ursachen wie Schmerzen oder andere gesundheitliche Probleme Grund für seine Reaktion. Dazu zählen auch Erkrankungen wie Schilddrüsenunterfunktion dazu, die vielleicht schon länger im Hundekörper schlummern.
  • Auch aversive Trainingsmethoden, wie Leinenruck am Halsband und dergleichen... zählen zu den Auslösern. Hierbei lernt der Hund: Er sieht einen anderen Hund und verknüpft es direkt mit dem schmerzhaften Leinenruck - die klassische Leinenaggression entsteht.
  • Hunde in der Pubertät und Adoleszenz können oft frustriert reagieren (und nicht aggressiv), wenn sie nicht schnell genug zu ihrem Spielkumpel dürfen. Warten können muss schließlich auch erst gelernt werden. Wenn aber in solchen Situationen ständig falsch reagiert wird, kann sich aus der Frustration dann Aggerssion entwickeln.
  • Auch ältere Hunde können sich plötzlich aggressiv verhalten. Oft sind ihnen die Jungspunde zu ungestüm und lebhaft. Besonders dann wenn sich die ersten Arthrosen bemerkbar machen.

 

Was gibt es vor dem Training zu beachten?

 

  • Eine ausführliche Anamnese:
    Welche Lernerfahrungen wurden bisher gemacht?
    Wie sind die Lebensumstände? Und vieles mehr!
  • Ein gründlicher Gesundheitscheck!

 

Wie schaut das Training aus?

 

  • Ein gut sitzendes Brustgeschirr und eine ca. 3 Meter Leine sind für das Training das Mittel der Wahl! Benötigt der Hund einen Maulkorb? Auf die richtige Passform achten!
  • Auf das richtige Leinenhandling achten! Gibt es womöglich noch Probleme mit der Leinenführigkeit?
  • In dem Abstand beginnen, wo der Hund noch ruhig bleiben kann
  • Ruhiges Hinschauen zum Reiz belohnen
  • In einem Bogen auf den anderen Hund zugehen
  • Auf Pausen achten
  • Wenn der Hund aus der Situation rausgehen möchte, immer gewähren lassen!
  • Sollte der Hund doch einmal in die Leine springen, nicht rucken, atmen und so ruhig wie möglich halten
  • Positiv abschließen

 

Dies ist nur ein kurzer Überblick. Jedes Mensch-Hund-Team ist individuell zu betrachten! Daher habe ich hier nur die wichtigsten Punkte genannt. Du brauchst Unterstützung im Training? Dann freue ich mich auf Dich und deinen Hund!

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